Navigation überspringen Sitemap anzeigen

Wohnmobil winterfest machen – diese Karosserieschäden sollten vorher behoben werden

Wohnmobil,Karosserieschäden

Wenn die Campingsaison zu Ende geht, wird das Wohnmobil meist gründlich gereinigt, die Wasseranlage entleert und die Batterie überprüft. Ein wichtiger Punkt wird dabei jedoch häufig unterschätzt: der Zustand der Karosserie.

Kleine Lackschäden, Kratzer oder undichte Stellen können während der Wintermonate zu größeren Problemen werden. Feuchtigkeit, Frost und Temperaturschwankungen setzen beschädigten Bereichen besonders zu. Wer sein Wohnmobil deshalb winterfest machen möchte, sollte die Karosserie vor dem Einwintern gründlich kontrollieren und vorhandene Schäden möglichst rechtzeitig reparieren lassen.

Termin vereinbaren
Wohnmobil von hinten bei Schneefall vor verschneiten Bergen

Warum Karosserieschäden vor dem Winter problematisch sind

Ein kleiner Steinschlag oder ein oberflächlicher Kratzer wirkt zunächst harmlos. Ist jedoch die Lackschicht bis zum Metall beschädigt, kann Feuchtigkeit eindringen und Korrosion verursachen.

Besonders kritisch wird es, wenn sich Wasser in Rissen, Spalten oder beschädigten Dichtungen sammelt. Sinkende Temperaturen können zusätzlich dazu führen, dass gefrierendes Wasser Schäden vergrößert.

Das bedeutet: Nicht jeder Karosserieschaden muss sofort groß sein, um später teuer zu werden. Eine Kontrolle vor der Winterpause kann helfen, Folgeschäden zu vermeiden.

Diese Karosserieschäden sollten vor dem Einwintern geprüft werden

Kratzer und Lackabplatzer:
Tiefere Kratzer sollten vor der Winterpause nicht einfach unbeachtet bleiben. Sobald die schützende Lackschicht durchbrochen ist, kann die darunterliegende Oberfläche Feuchtigkeit und Umwelteinflüssen ausgesetzt sein.

Kontrollieren Sie deshalb insbesondere:

  • Kratzer bis auf das Metall
  • abgeplatzten Lack
  • größere Schrammen
  • beschädigte Kanten und Falze
  • Stellen, an denen sich bereits Rost zeigt

Je früher solche Schäden fachgerecht behandelt werden, desto besser lässt sich eine weitere Ausbreitung verhindern.

Roststellen:
Rost ist eines der wichtigsten Themen bei der Kontrolle vor der Winterpause. Sichtbare Roststellen sollten nicht einfach über den Winter beobachtet werden.
Achten Sie unter anderem auf:

  • kleine Rostpunkte
  • Blasen unter dem Lack
  • verfärbte Lackbereiche
  • Rost an Kanten und Falzen
  • Korrosion an Türen, Klappen und Radläufen

Gerade kleine Roststellen können ein Hinweis darauf sein, dass sich unter der Oberfläche bereits weitere Schäden entwickelt haben.

Steinschläge:
Steinschläge sind bei Wohnmobilen keine Seltenheit. Sie entstehen beispielsweise an der Fahrzeugfront, an den Radläufen oder an besonders beanspruchten Karosseriebereichen.
Auch ein kleiner Steinschlag sollte überprüft werden. Beschädigt er die Lackschicht oder liegt das darunterliegende Material frei, kann sich daraus im Laufe der Zeit ein Korrosionsproblem entwickeln.

Beschädigte Dichtungen und Übergänge:
Ein Wohnmobil besitzt zahlreiche Übergänge zwischen unterschiedlichen Bauteilen. Dazu gehören beispielsweise Türen, Klappen, Fenster, Anbauteile und verschiedene Karosserieelemente.

Beschädigte oder poröse Dichtungen können dazu führen, dass Feuchtigkeit ins Fahrzeug gelangt. Deshalb sollten auffällige Stellen vor der Winterpause kontrolliert werden.

Wichtig ist dabei nicht nur die Dichtung selbst. Auch die angrenzende Karosserie sollte auf Risse, Beschädigungen oder Korrosion überprüft werden.

Risse und Beschädigungen an Kunststoffteilen:
Stoßfänger, Verkleidungen und andere Kunststoffelemente können durch kleinere Unfälle, Rangierfehler oder Belastungen beschädigt werden.
Risse oder lose Bauteile sollten vor dem Winter geprüft und gegebenenfalls instandgesetzt werden. Denn durch Vibrationen, Feuchtigkeit und Frost können sich bestehende Schäden weiter ausweiten.

Besonders wichtig: Feuchtigkeit erkennen

Neben sichtbaren Karosserieschäden lohnt sich ein genauer Blick auf mögliche Feuchtigkeitseintritte. Feuchtigkeit kann über beschädigte Dichtungen, Risse oder undichte Übergänge in den Aufbau gelangen.

Werden feuchte Stellen, Wasserflecken oder ungewöhnliche Veränderungen an Verkleidungen entdeckt, sollte die Ursache möglichst vor der längeren Standzeit geklärt werden.

Denn ein Wohnmobil über mehrere Monate abzustellen, ohne einen bekannten Feuchtigkeitsschaden zu beheben, kann das Problem verschärfen.

Checkliste: Karosserie vor der Winterpause kontrollieren

Bevor das Wohnmobil endgültig abgestellt wird, empfiehlt sich ein Rundgang um das gesamte Fahrzeug.

Diese Bereiche sollten Sie kontrollieren:

  • Lack auf Kratzer und Abplatzungen prüfen
  • Steinschläge kontrollieren
  • Roststellen suchen
  • Türen und Klappen auf Beschädigungen prüfen
  • Dichtungen auf Risse und Porosität kontrollieren
  • Übergänge und Fugen ansehen
  • Kunststoffverkleidungen auf Risse prüfen
  • Hinweise auf Feuchtigkeit suchen
  • ältere Unfallschäden kontrollieren
  • bereits bekannte Schäden vor dem Einwintern beurteilen lassen

Warum Reparaturen vor dem Winter sinnvoll sind

Die Winterpause ist eigentlich der ideale Zeitpunkt, um kleinere Karosserieschäden fachgerecht beheben zu lassen. Das Fahrzeug wird ohnehin über einen längeren Zeitraum nicht genutzt und steht anschließend wieder für die nächste Saison bereit.

Wer Schäden frühzeitig beseitigen lässt, kann außerdem vermeiden, dass aus einem überschaubaren Lack- oder Karosserieproblem ein umfangreicherer Reparaturbedarf entsteht.

Dabei gilt: Nicht jeder Schaden ist auf den ersten Blick so klein, wie er aussieht. Insbesondere bei Rost, Feuchtigkeit oder Schäden an tragenden beziehungsweise sicherheitsrelevanten Fahrzeugbereichen sollte eine fachkundige Prüfung erfolgen.

Wohnmobil winterfest machen: Karosserie nicht vergessen

Beim Winterfestmachen denken viele zuerst an Wasserleitungen, Batterien, Reifen und die Innenausstattung. Die Karosserie sollte jedoch genauso auf der Checkliste stehen.

Kratzer, Steinschläge, Rost, beschädigte Dichtungen und Risse sollten vor der Winterpause überprüft und bei Bedarf fachgerecht instandgesetzt werden. So startet das Wohnmobil nicht nur sauber, sondern auch mit einer möglichst gut geschützten Karosserie in die nächste Saison.

Sie haben einen Karosserieschaden an Ihrem Wohnmobil entdeckt und sind sich nicht sicher, ob dieser vor der Winterpause repariert werden sollte? Lassen Sie den Schaden fachgerecht prüfen. So können mögliche Folgeschäden frühzeitig erkannt und die notwendigen Reparaturen geplant werden.

Ihr Wohnmobil hat einen Karosserieschaden? Das Team von Hoell in Hofheim unterstützt Sie bei der fachgerechten Begutachtung und Instandsetzung.